Körperarbeit mit Wirkung

Audiobotschaft [Tag 5]

Heute geht es um dein Körpergefühl. Wir arbeiten mit der Verbindung zu deinem Körper. Sie ist ein wichtiges Element dafür, wie du dich fühlst und was du ganz selbstverständlich ausstrahlen kannst. In dieser Lektion erfährst du:

  • Welche kleinen Übungen du zur Körperarbeit nutzen kannst
  • Wieso die Verbindung zu deinem Körper wichtig für dein Auftreten ist
  • Wie du durch die bewusste Körperarbeit dich mental stärken kannst

Botschaft für deinen Tag

»Ich danke meinem Körper. Ich behandle meinen Körper, wie etwas Wertvolles – voller Respekt und Zuwendung.«

Übung [Tag 5]

Beobachte heute bewusst, wie du dich körperlich fühlst. Wenn dir auffällt, dass du verkrampfst oder angespannt bist: Versuche, aktiv wieder körperliche Entspannung herzustellen (Tipps dazu: Ruhiger und tiefer Atem, langsame Sprache, bewusste Sprechpausen, aufrechte Haltung und innerliches Bild der Ausweitung deines Körpers). Mache dir jedes Mal eine kleine Notiz, wenn du dich körperlich aufgerichtet und entspannt hast. Am Ende des Tages: Gehe zu deinen Notizen und danke dir für diese Momente der körperlichen Zuwendung.

Bonus: Reflexionsfragen und -tipps für Körperarbeit

Mit diesen Fragen und Tipps kannst du punktuell oder auch als Teil einer Routine die Verbindung zu deinem Körper stärken.

  1. Entspannung nutzen: Im Allgemeinen, wenn du in einer entspannten Situation bist, wie fühlst du dich in deinem Körper? Was könntest du tun, damit du dich körperlich (noch) besser im entspannten Zustand fühlst? 
  2. Anspannung verstehen: Was verändert sich in deinem Körper, wenn du aufgeregt bist? Beobachte aufmerksam und notiere dir die körperliche Veränderung. 
  3. Mit innerer Souveränität verbinden: In welchen Situationen warst du schon einmal so richtig souverän? Suche gerne in unterschiedlichen Lebensbereichen nach solchen Momenten: Bei der Arbeit, beim Treffen mit einer Freundin, beim Erzählen zu einem dir wichtigen Thema, als dich jemand in deinem Wohnort nach dem Weg gefragt hat, oder oder oder… Beschreibe eine Situation. Wie genau verhältst du dich, wenn du so richtig souverän bist? 
  4. Embrace the Feeling: Versetze dich noch einmal in diese Situation, in der du dich souverän gefühlt hast. Wie hast du dich währenddessen gefühlt? Wo im Körper hast du die Souveränität am ehesten gespürt? Wie genau hat es sich dort im Körper angefühlt? Lasse das Gefühl, wenn es sich gut anfühlt, noch einmal größer werden und spüre deine Kraft, ganz souverän sein zu können. Denn das bist du. 💜
  5. Gefühl übertragen: Überlege dir eine Situation, in der du gerne etwas souveräner sein würdest. Starte dazu erst einmal mit einer kleinen Situation. Plane dir bewusst vor der Situation 5-10 Minuten ein, um Punkt 4 noch einmal durchzuführen und dich vor der Situation mit deiner Souveränität zu verbinden. Fühle noch einmal in dich hinein und lasse das Gefühl der Souveränität groß werden. Gehe dann mit diesem Gefühl in die Situation und beobachte, was sich verändert in deinem Verhalten, Denken oder Fühlen.

Literatur und Links